Theater + Gespräch Heimat Tschechien David Zábranský

Sa. 26.05. 20:00->Theater Aufbau Kreuzberg, Mitte

Gespräch zu 'Der Schauspieler und Schreiner Majer äußert sich zum Zustand seines Heimatlandes'

Was bedeutet in Tschechien das Wort Heimat? Und warum fühlt der Darsteller Stanislav Majer eine Abneigung dagegen? Die Regisseurin Kamila Polívková und der Schauspieler Stanislav Majer laden im Anschluss an die bissige Beobachtung der tschechischen Gesellschaft die Zuschauer*innen zum Gespräch ein.

1 Ein spannender tschechisch-deutscher Theater-Disput! Foto: Ladislav Babu矠k2 Mathieu Pelletier, Schauspieler
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Der tschechische Prosa-Autor David Zábranský hat sein erstes Auftragswerk fürs Theater geschrieben. Es kreist um das Thema Heimat und ihre Zuschreibungen, um nationales Selbstbewusstsein und die Rolle der Eliten, die es prägen. Die Regisseurin Kamila Polívková und der Schauspieler Stanislav Majer sprechen nach der Vorstellung über die Entstehung des tschechisch-deutscher Theater-Disputs, über die Bedeutung des Worts Heimat sowie seine Instrumentalisierung und freuen sich über den Austausch mit dem Publikum.

Die Tickets (15/10/Sozialtickets an der Abendkasse 3€) für die Vorstellung inkl. der kostenlosen Teilnahme am Publikumsgespräch können Sie direkt über Theaterscoutings reservieren! Schreiben Sie einfach (bis einen Tag vor der Vorstellung) eine Email mit der gewünschten Anzahl an Tickets an reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de.

Natürlich sind auch spontane BesucherInnen herzlich willkommen, allerdings ohne Kartengarantie für die Vorstellung.

Ablauf:
20:00 Vorstellung
im Anschluss an die Vorstellung: Gespräch

Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da.

Karten-Telefon: 030 - 505 67 000
Karten per E-Mail: info(at)tak-berlin.de

wann: Sa. 26.05. 20:00

wo: Theater Aufbau Kreuzberg
Prinzenstraße 85 F, Mitte, 10969 Berlin

Über den Veranstaltungsort

Theater Aufbau Kreuzberg

Die Künstlergruppen kainkollektiv (Bochum), suite42 (Berlin), France-Elena Damian (Berlin) und Anna Koch/Moritz Pankok (tak e.V. Berlin/Mülheim) leiten seit Anfang 2018 das Theater Aufbau Kreuzberg mit der gemeinsam artikulierten Idee, ein kollektives, kollegiales Leitungsmodell zu praktizieren, das sich als Modellversuch in der zwischen Stadttheater und Freier Szene geführten Diskussion über die Zukunft der Theaterstrukturen versteht. Gemeinsamer Schwerpunkt ist die transnationale Theaterarbeit mit Künstler*innen im In- und Ausland mit Blick auf Themen und Fragen der globalisierten Gesellschaften im 21. Jahrhundert, dazu werden Gäste ans Haus gebunden und auf vielen Ebenen die solidarische Öffnung in die Berliner Freie Szene der performativen Künste und der politischen Arbeit verwirklicht.

tak-berlin.de

Über das Theaterstück

Der Schauspieler und Schreiner Majer äußert sich zum Zustand seines Heimatlandes

Der bekannte tschechische Prosa-Autor David Zábranský hat sein erstes Auftragswerk fürs Theater geschrieben. Es kreist um das Thema Heimat und ihre Zuschreibungen, um nationales Selbstbewusstsein und die Rolle der Eliten, die es prägen. Es wurde für den auch bekannten Theater- und Fernsehschauspieler Stanislav Majer geschrieben, dessen Lebenseinstellung der Autor sarkastisch unter die Lupe nimmt. Was bedeutet in Tschechien das Wort Heimat? Und warum fühlt Majer eine Abneigung dagegen? Ist der aktuelle Präsident schuld? Oder denken die Tschechen prinzipiell, dass es anderswo, z. B. in Deutschland, besser sei? In Bernhard‘scher Manier ist Zábranský ein bissiger Beobachter und Analysator der tschechischen Gesellschaft, in der Heimat für unterschiedliche Zwecke missbraucht wird. Ein spannender tschechisch-deutscher Theater-Disput!

Über die Regisseurin

Kamila Polívková

Die tschechische Regisseurin Kamila Polívková wurde 1975 in Brünn geboren. Sie studierte Bühnenbild an der Janácek Akademie für Musik und Darstellende Künste in Brünn. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Bühnen- und Kostümbildnerin für das Nationaltheater Prag, das Nationaltheater Brno und das Municipal Theater Zlín. Seit 2004 gehörte sie als Bühnen- und Kostümbildnerin zum Ensemble des Prager Kammertheaters und wirkte an zahlreichen Produktionen mit. Kamila Polívková arbeitet regelmäßig mit dem Regisseur Dušan David Parizek zusammen, so am Schauspiel Köln, am Deutschen Theater Berlin, am Staatsschauspiel Dresden, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Schauspielhaus Zürich und am Düsseldorfer Schauspielhaus. 2009 gab sie mit der Inszenierung einer Novellenadaption von Thomas Brussigs „Helden wie wir“ ihr Regiedebüt am Prager Kammertheater, als Regisseurin war sie unter anderen für die tschechischen Uraufführungen von Katharina Schmitts Stück „Sam“ und Vladimir Sorokins Roman „Der Tag des Opritschniks“ verantwortlich. Im Mai 2014 nahm sie als Regisseurin am Festival Transit Zürich am Schauspielhaus Zürich teil.

Quelle: www.theaterbremen.de/de_DE/haus/kamila-polivkova.103583

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