Muik + Tanz + Poesie + Gespräch Éric Sarner Papier Klang Bewegung

So. 11.02. 17:00->Uferstudios, Wedding

Gespräch zu 'Un lieu est incompréhensible..' + 'Feeling Feeling ' im Rahmen von 'drei D poesie III'

Gedichte werden geblättert, gefaltet, in Klang und Bewegung überschrieben. Wie nehmen wir als Zuschauende die Verschränkung von Poesie, Tanz und Klang wahr? Nach der Vorstellung sprechen wir mit Jagna Anderson, Liz Erber, Anja Weber und weiteren Künstler*innen über die Begegnung von Text, Musik und Tanz.

1 Musik und zeitgenössischer Tanz treffen auf Poesie. Foto © gezett2 Mathieu Pelletier, Schauspieler
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Wie werden poetische Texte in Bewegung und Klang überführt? Wie nehmen wir als Zuschauende die Verschränkung von Poesie, Tanz und Klang wahr? Was macht das Bühnengeschehen mit unserem Blick, unserer Aufmerksamkeit? Die anschließende Gesprächsrunde lädt Zuschauer*innen und Künstler*innen zum Austausch ein.

Die Tickets (8/13€) für die Aufführung sind an der Theaterkasse erhältlich. Die Teilnahme am Gespräch ist kostenlos, zur besseren Planung freuen wir uns über Ihre Anmeldung unter reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de

Natürlich sind auch spontane BesucherInnen herzlich willkommen, allerdings ohne Kartengarantie für die Vorstellung.

Ablauf:


17:00 Vorstellung
im Anschluss an beide Vorstellungen: Gespräch

Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da.

Karten-Telefon: (030) 20059270

wann: So. 11.02. 17:00

wo: Uferstudios
Badstr. 41a , Wedding, 13357 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Uferstudios

Die Uferstudios in den Uferhallen sind ein Kultur- und Veranstaltungsort für zeitgenössischen Tanz in Berlin. In den Räumen der Uferstudios stehen 14 Studios und Künstlerateliers internationalen Choreografen, Tänzern und anderen darstellenden Künstlern sowohl für Produktion und Ausbildung als auch für öffentliche Aufführungen zur Verfügung. Das denkmalgeschützte Klinkersteinbäude wurde 1928 im Stil der Neuen Sachlichkeit mit expressiven Motiven nach Plänen des Architekten Jean Krämer errichtet- Zwischen 1873 und 2007 wurde das Gelände durch die Berliner Verkehrsbetriebe und ihre Vorgängerunternehmen als Betriebshof für die Pferdeeisenbahn und die Straßenbahn genutzt.  

www.uferstudios.com  

Über den Abend

drei D poesie

Bei drei D poesie spielen Künstlerinnen und Künstler mit den Möglichkeiten der drei Genres, loten die Grenzen aus und suchen nach Berührungspunkten. Sie entwickeln 2017 bis 2018 insgesamt dreizehn neue Produktionen. drei D poesie ist ein Projekt des Hauses für Poesie in Zusammenarbeit mit dem Ensemble KNM Berlin, dance-aarts-cie. , dem Ensemble KomboÏ und den Uferstudios Berlin. 

"Feeling Feeling"
Gedichte von Eugene Ostashevsky und Donna Stonecipher, eigens für die Performance geschrieben, werden in eine lebendige, berührende Klanglandschaft von Wojtek Blecharz verwoben. Der Tanz von Liz Erber und Sven Seeger reicht von meditativen Solo-Bewegungen bis zu hochgradig physischem Partnering. Die Künstler spielen mit den Polaritäten von Einfachheit und Chaos und vergleichen freien mit gebundenem Fluss von Gefühlen und Bewegungen. Erlauben wir Veränderung oder halten wir fest?

"Un lieu est incompréhensible …“/
„Ein Ort ist unverständlich …"

Sarners Gedichte werden geblättert und gefaltet. Durch seine Stimme werden die Verse Klang und Schlüssel der Komposition. Zwischen Papiermaterialität, Schrift-Anatomie und Klang erbeben die Weißräume der Gedichte.

www.haus-fuer-poesie.org 

Über die Choreografinnen

Jagna Anderson und Liz Erber

Jagna Anderson ist eine in Berlin lebende multidisziplinäre Künstlerin, Performerin, Regisseurin und freie Kuratorin. Sie studierte Kunstgeschichte und Philosophie in Polen und Deutschland. Nach ihrer Promotion an der Universität Tübingen arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an verschiedene Universitäten in Deutschland (Universität Münster, Universität Leipzig). 2010 hat sie ihren Fokus ganz auf künstlerische Arbeit verlagert. In ihren interdisziplinären Arbeiten erforscht Jagna Anderson die Perfomativität des (urbanen) Raumes und des multisensorisch geformten Körpers. Sie versteht Klang und Bewegung als zwei Aspekte desselben Prozesses und fragt nach den Möglichkeit von Freiheit zwischen Strukturen und Handlungen.

www.jagna-anderson.de 

Liz Erber entwickelt eigenständige, körperbasierte Tanz- und Theaterperformances für die Bühne sowie für ortsspezifische Umgebungen und den Film. Ihr vielschichtiger Hintergrund und ihre große Bandbreite an Interessensgebieten ließ sie regelmäßig Multi-Media-Stücke schaffen und unterschiedliche Performance-Genres erkunden. Ihre Performance-Arbeit reicht von reinem zeitgenössischem Tanz bis zu Werken, die Tanz, Theater, live-Musik, Video und Zuschauer-Interaktionen beinhalten. Die Berliner Aufführungsorte ihrer letzten Arbeiten waren u.a. das English Theater Berlin, Sophiensaele, ada studio berlin, Tanzfabrik, K77 Studio und Eden***** Studios . Sie arbeitet außerdem international als Tanz- und Körperarbeitsdozentin sowie im Bereich von Veröffentlichungen, Editierung und Übersetzung. Liz besitzt einen BA in Tanz, Theater (Performance, Theorie und Produktion) und Chemie.

www.Lerber.com

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