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— Kann nicht mehr besucht werden —
Die Veranstaltung liegt in der Vergangenheit und kann nicht mehr besucht werden.
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  • Performance + Publikumsgespräch
  • Gesellschaftspolitische Grundfragen
  • Populismus
  • Interaktion
  • Fr., 13.10.2017, 20:30
–> Sophiensæle
Mitte

Tischgesellschaft zu 'Emocracy`

Die interaktive Performance setzt sich angesichts gegenwärtiger populistischer Herausforderungen mit gesellschaftlichen Grundfragen auseinander: Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? Das anschließende Publikumsgespräch, in Kooperation mit dem Goethe-Institut, lädt zur Diskussion über gesellschaftspolitische Themen ein.

  • 1In Emocracy kann das Publikum seine Gefühle, Wünsche und Überzeugungen direkt in das Spielgeschehen einspeisen. Foto © Creative Common

Die Publikumsgespräche in den Sophiensælen setzen die 100jährige Tradition des Hauses als Begegnungsort fort: Hier treffen sich Künstler_innen und Publikum, um gemeinsam zu diskutieren. An der langen Foyertafel mit Wein und Salzgebäck ist Zeit für Fragen und Antworten, Austausch und Kennenlernen, Diskussionen und Herleitungen, Beobachtungen, Beschimpfungen und Ausblicke.

Die Tickets (13/8€) für die Vorstellung sind an der Theaterkasse erhältlich. Die Teilnahme am Publikumsgespräch ist kostenlos.

 

Karten-Online: Karten online bestellen
wann:
  • Fr., 13.10.2017, 20:30
wo: Sophiensæle, Sophienstraße 18, Mitte, 10178 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Sophiensæle

Die Sophiensæle sind einer der wichtigsten Produktions- und Spielorte für freies Theater im deutschsprachigen Raum. KünstlerInnen aus der Berliner, sowie aus der nationalen und internationalen Szene werden aufgrund ihrer künstlerischen Konzepte, Fragestellungen und Arbeitsansätze eingeladen, ihre Arbeiten hier zu produzieren und zu präsentieren. Theater, Tanz, Performance, Musik, Bildende Kunst und diskursive Formate ergänzen sich gleichberechtigt im Programm und treten in einen produktiven Dialog. 

www.sophiensaele.com     

Über die interaktive Performance

Emocracy

Angesichts gegenwärtiger populistischer Herausforderungen stellen sich gesellschaftliche Grundfragen neu: Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? Gibt es dieses Wir in Zeiten neoliberaler Einzelschicksale überhaupt noch? Worauf können wir uns noch einigen? Braucht es einen neuen Gesellschaftsvertrag? Sind immer nur die anderen Populist_innen, oder schlummern auch in uns populistische Sehnsüchte, die nur darauf warten geweckt zu werden?

In Emocracy kann das Publikum seine Gefühle, Wünsche und Überzeugungen direkt in das Spielgeschehen einspeisen. Zwei Performer_innen entwerfen ein Panorama von Lebensmöglichkeiten und prekären Alltagsszenen. Das Publikum kann in Echtzeit darauf reagieren und mit Abstimmungen und Aktionen die Erzählungen lenken und bewerten.

Über die Künstler*innen

Interrobang

Interrobang sind Till Müller-Klug, Nina Tecklenburg und Lajos Talamonti und entwickelt neue partizipative Theaterformate zur Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen und Fragestellungen. Für jedes ihrer Projekte arbeiten sie mit Künstler_innen unterschiedlicher Sparten zusammen (Ekkehard Ehlers, Martin Schick, Kaja Jakstat, Georg Werner, Florian Fischer, Friedrich Greiling, Sandra Fox, Lisa Großmann, Lajos Talamonti u.a.). 2012-2014 erhielten sie gemeinsam mit den Sophiensælen die Doppelpassförderung der Kulturstiftung des Bundes. Bisherige Arbeiten an den Sophiensælen: Sprachlabor Babylon (2012), Callcenter Übermorgen. Eine Telefonreise in Dein ungelebtes Leben (2013), ThAEtermaschine - Module für die Zukunft des Theaters (2013), Preenacting Europe (2014), To Like Or Not To Like (2015), Der Prozess 2.0 (2017).

www.interrobang-performance.com