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- Theater | Performance + Publikumsgespräch; Che Guevara
- Widerstand
- Fr., 06.11.2026, 20:00
- Sa., 07.11.2026, 20:00
- So., 08.11.2026, 20:00
Publikumsgespräch zu 'Monika Ertl – Eine Frage des Widerstands'
Ein Leben im Spannungsfeld von Widerstand,Gewalt und Revolution: Monika Ertl schließt sich 1969 der Guerilla von Che Guevara in Bolivien an und radikalisiert sich zu einer politischen Attentäterin. Mit anschließendem Publikumsgespräch.
- 1Foto ©COSTA COMPAGNIE.
Im Spannungsfeld von Widerstand, Gewalt und Revolution fragen sie: Wie können wir von diesem filmreifen, revolutionären Leben erzählen? Ab wann und warum greift eine Zivilistin zur Waffe? Wer legitimiert Gegengewalt? Und wie würden wir selbst handeln, wenn sich unsere Demokratie zu einer Diktatur wandeln und beginnen würde, Menschen verschwinden zu lassen? Das Publikumsgespräch mit Mitgliedern des Ensembles und dem Regisseur gibt Gelegenheit diese Fragen zu vertiefen.
Tickets: 20 Euro Supporter | 15 Euro regulär| 10 Euro ermäßigt
Im Anschluss an die Aufführungen am FR 6.11. SA 07.11. und SO 08.11. findet jeweils ein Nachgespräch mit Mitgliedern des Ensembles, sowie mit dem Regisseur statt.
Karten-Online: Karten online bestellen
Karten per E-Mail: karten(at)ballhausost.de
- Fr., 06.11.2026, 20:00
- Sa., 07.11.2026, 20:00
- So., 08.11.2026, 20:00
Über den Veranstaltungsort
Ballhaus Ost
Das Ballhaus Ost in Berlin-Prenzlauer Berg ist eine Spielstätte für freies Theater, Performance, Tanz, Musiktheater und Neue Musik.
Als Experimentierbühne für unterschiedlichste Formen zeitgenössischen Theaters lädt es das Publikum dazu ein, neue Wege der künstlerischen Auseinandersetzung mit heutigen Lebenswirklichkeiten zu erleben und zu entdecken. Sowohl die ästhetischen Mittel als auch das breite thematische Spektrum sind geprägt von einer gesellschaftskritischen Haltung und der Suche nach Alternativen zu normativen Strukturen. Urbanität und Lokales, Überraschungen und Herausforderungen, Geschichte und Queeres, Narration und Dokumentation haben ihren Platz im Spielplan, und auch für non-German Speakers finden sich häufig spannende Arbeiten.
Über das Stück
Monika Ertl – Eine Frage des Widerstands
Monika Ertl, Tochter des Riefenstahl-Kameramanns Hans Ertl, verlässt Ende der 1960er-Jahre ihre privilegierte Ehe in Bolivien und schließt sich 1969 der Guerilla an, die Che Guevara im Land aufgebaut hatte. Aus einer Aktivistin wird eine mutmaßliche politische Attentäterin. Ihr Kampf gegen die bolivianische Diktatur führt sie auch in die Konfrontation mit Klaus Barbie, dem NS-Kriegsverbrecher, der für das Militärregime tätig ist. In 'Eine Frage des Widerstands' nähern sich vier Schauspieler*innen Monika Ertls Leben und Motiven mit filmischen Sequenzen, Zeitzeug*innen-Interviews, Archivmaterial, theatralen Szenen und Musik. Die Inszenierung bildet den dritten und abschließenden Teil in Felix Meyer-Christians zehnjähriger dokumentarischer Theatertrilogie (2016 bis 2026) über das außergewöhnliche und oftmals unbekannte Leben Monika Ertls. Dafür interviewte er ehemalige Kämpfer*innen, Zeitzeug*innen und Historiker*innen.
Über die Mitwirkenden
COSTA COMPAGNIE
Die COSTA COMPAGNIE aus Berlin entwirft seit 2012 dokumentarische Arbeiten, die performative, filmische und choreografische Methoden miteinander verbinden und in Inszenierungen, immersiven 360°-Performances, Virtual & Augmented Reality und Film umgesetzt werden. Sie fokussiert sich auf globalpolitische Umbrüche, Kriegs- und Konfliktregionen und die Frage nach den Menschen darin, die oftmals in Kunst, Medien und Politik unterrepräsentiert bleiben. Dazu recherchiert und filmt die Gruppe u.a. in der Ostukraine, Palästina, Israel, Libanon, Irak, Afghanistan, den USA, Thailand, Japan, Mosambik und Südsudan. Arbeiten wurden u.a. präsentiert beim Impulse-Festival, dem Festival Politik im Freien Theater, beim Achtung-Berlin Filmfestival und beim Filmfestival Max Ophüls Preis.