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  • Fr., 30.01.2026, 19:00
–> HAU Hebbel am Ufer (HAU2)
Kreuzberg

Artist Talk zu 'MoonJar'

In 'MoonJar' erschaffen die Choreografin und Performerin Kat Válastur und der Musiker Aho Ssan ein poetisches Zusammenspiel von Klang und Bewegung, das sich zu einer intensiven, fast zeremoniellen Performance verdichtet. Inspiriert von alten Schöpfungsmythen und der Materialität von Ton verwandeln sie das Theater in ein resonantes Gefäß. Im Anschluss findet ein Artist Talk statt.

  • 1Foto ©NadjaKrüger.

Die Performance wird begleitet von den feinen Nuancen von Válasturs Gesang sowie einem kreisförmigen, vibrierenden Metallinstrument, das das Ritual-hafte im Raum unterstreicht. Die immersive Klanglandschaft von Aho Ssan wird durch Beiträge von Sam Slater und Jakob Vasak erweitert, in der Kat Válasturs instinktive Choreografie das Archaische und das Zeitgenössische miteinander verwebt. 'MoonJar' steht für das radikale Potenzial einer neuen und besseren Welt.Im Anschluss findet ein Artist Talk statt.

Tickets: 17-29€ 

Karten-Telefon: 030/ 25 90 04 27
Karten-Online: Karten online bestellen
wann:
  • Fr., 30.01.2026, 19:00
wo: HAU Hebbel am Ufer (HAU2), Hallesches Ufer 34, Kreuzberg, 10963 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

HAU Hebbel am Ufer

Das HAU Hebbel am Ufer mit seinen drei Häusern HAU1, HAU2 und HAU3 und der digitalen Bühne HAU4 steht für aktuelle künstlerische Positionen an der Schnittstelle von Theater, Tanz und Performance. Darüber hinaus sind Musik, Bildende Kunst und Theorie feste Bestandteile des vielseitigen Programms.


https://www.hebbel-am-ufer.de/ 

Über das Stück

MoonJar

In diesem mythischen Raum vollzieht Kat Válastur ein Ritual der Erneuerung: Wie eine Archäologin birgt sie nacheinander magisch anmutende, knochenähnliche Relikte, gefertigt von der Keramikerin Latika Nehra. Ihre Choreografie bewegt sich im Dialog mit den Relikten und den von ihnen überlieferten Klängen und nimmt Bezug auf die ersten Bewohner*innen der Erde. Válasturs spiralen- und kreisförmige Bewegungen zeichnen Bögen nach, die die Zyklen des Mondes und die schraubenähnlichen Wendungen der DNA widerspiegeln. 

Über die Mitwirkenden

Kat Válastur & Aho Ssan

Die Choreografin Kat Válastur liebt die alten Mythen – und die Fiktionen. In ihren Tanzstücken gelingt es ihr stets, Archaisches und Zeitgenössisches miteinander zu verbinden. Immer geht es um heutige Fragen der menschlichen Existenz. Kat Válastur, die in Athen geboren wurde, studiert zunächst Tanz an der Hellenic Schhool of Dance und setzt ihre Ausbildung dann am Trisha Brown Studio in New York als Fulbright-Stipendiatin fort. 2001 gründet sie ihre eigene Company adLibdances. 2007 beginnt sie ihr Studium am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin, welches  sie zwei Jahre später mit dem Master im Solo/Dance/Authorship-Programm abschließt. Ausgangspunkt ihrer choreografischen Recherchen ist die Frage “Was lässt sich noch tanzen?” Válasturs Arbeiten beruhen immer auf eigens angefertigten Diagrammen, Zeichnungen und Texten. Sie entwirft ein bestimmtes Kräftefeld, das den Körpern besondere Bewegungsweisen abverlangt.