— Kann nicht mehr besucht werden —
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- Workshops/ Gespräche/ Touren + Performances
- Asja Lācis
- Meckerchor
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Do., 04.06.2026, 14:00 -
Fr., 05.06.2026, 10:00 -
Do., 11.06.2026, 17:00 -
Mi., 17.06.2026, 17:00 -
Do., 25.06.2026, 16:00 -
Fr., 26.06.2026, 11:00 -
Sa., 27.06.2026, 13:00
Begleitprogramm zu 'Die Kunst ist kein Ziel für sich' (04.06. -27.06)
Ein lebendiger Kunstraum auf den Spuren der revolutionären Künstlerin Asja Lācis. Mit 'Die Kunst ist kein Ziel für sich' verknüpfen die Kuratorinnen Konstanze Schmitt und Mimmi Woisnitza die avantgardistische Praxis der lettischen Theatermacherin, Pädagogin und Revolutionärin Asja Lācis mit künstlerischen, wissenschaftlichen und aktivistischen Perspektiven der Gegenwart. Ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm aktiviert die Ausstellung.
- 1Foto ©Júlio Kohl. Wenn die Kunst erstarrt, beginnt die Katastrophe.
In zahlreichen Begleitveranstaltungen öffnen sich Begegnungsräume, die mit Laboren, Workshops und künstlerischen Interventionen auf mobilen Bühnen in- und außerhalb des Kunstraums gemeinsames Handeln und Denken ermöglichen.
Begleitprogramm:
4.6. 14-17 Uhr Workshop I Anmeldung bis 3.6. unter asjalacis(at)posteo.de
5.6. 10 -17 Uhr Workshop II (dt.) Fortsetzung von Workshop I – offen für alle,
19 Uhr Transitraum Übersetzung Gesprächsrunde
11.6. 17 Uhr Tour: Bilder im Kopf – Kunstvermittlung zum Hören und Tasten (de)
17.06. 17 Uhr Kurator*innenführung mit Konstanze Schmitt und Mimmi Woisnitza (de/en)
25.6.16–20 Uhr Proletarisches Kindertheater Werkstatt
26.6. 11-14 Uhr Kunst machen mit der Stadt Panel
15–18 Uhr The Kids are Outside Offener Workshop, Temporäre Spielstraße Naunynstraße
21.30 Uhr Aufstand der Fischer Film und Performance, Freiluftkino Kreuzberg
27.6. 13–17 Uhr Meckern mit dem Meckerchor Partizipative Performance im öffentlichen Raum
Öffnungszeiten & Tickets: 4./5. Juni und 25.–27. Juni 2026 10–20 Uhr, Eintritt frei. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos und offen für alle. Anmeldung erbeten.
Ausführliches Programm & weitere Infos hier
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Do., 04.06.2026, 14:00 -
Fr., 05.06.2026, 10:00 -
Do., 11.06.2026, 17:00 -
Mi., 17.06.2026, 17:00 -
Do., 25.06.2026, 16:00 -
Fr., 26.06.2026, 11:00 -
Sa., 27.06.2026, 13:00
Über den Veranstaltungsort
Kunstraum Kreuzberg/Bethanien
Der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien zeigt Gruppen- und Themenausstellungen zu sozialen und kulturellen Gegenwartsprozessen in Auseinandersetzung mit den zeitgenössischen Künsten. Zentrale Aspekte sind hierbei die Kontextualisierung der Projekte und die Berücksichtigung von Diversität, Internationalität und lokalen Bezügen. Seinen Sitz hat der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien im 1847 erbauten ehemaligen Diakonissen-Krankenhaus am Mariannenplatz. Mit 450 qm Ausstellungsfläche und über 220 lfdm Hängefläche erfüllen die Räume die Anforderungen für mittelgroße Schauen. Im Jahr werden ca. fünf bis sechs Ausstellungsprojekte z.T. gemeinsam mit kooperierenden Institutionen, Kuratoren oder Künstlergruppen realisiert. Die Ausstellungen werden von Führungen, Filmen, Diskussionen und Künstlergesprächen begleitet. Integraler Bestandteil der Vermittlungsarbeit des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien sind Projekte der kulturellen Bildung. Dazu zählen insbesondere Partnerschaften mit Schulen.
Über die Ausstellung
Die Kunst ist kein Ziel für sich
In thematisch strukturierten Ausstellungsräumen nehmen Künstler*innen der Gegenwart Aspekte aus Lācis’ emanzipatorisch-revolutionärem Schaffen auf und knüpfen in ihren Arbeiten an die Ideen- und Lebenswelt der Konstruktivistin an. Das Befragen von Machtstrukturen, die künstlerische Positionierung gegen den Faschismus, die revolutionäre Kraft des Theaters und der feministische Blick auf Beziehung, Mutterschaft und Care-Arbeit stehen im Zentrum der Ausstellung. Dabei kommen theaterpädagogische Ansätze ebenso zum Tragen wie aktivistische und dokumentarische Spielweisen, die aufbegehren, infrage stellen und versuchen, die Welt im Kleinen oder Größeren zu verändern. Zwei Räume mit Archivmaterial regen darüber hinaus mit Schrift-, Bild- und Tondokumenten zur vertieften Auseinandersetzung mit Asja Lācis an.
Über die Mitwirkenden
Konstanze Schmitt & Mimmi Woisnitza über Asja Lācis
Die konstruktivistische Theatermacherin Asja Lācis (1891–1979) entwickelte und realisierte neue Formen von Kinder-, Arbeiter- und Kolchostheater. Sie arbeitete mit Walter Benjamin, Bertolt Brecht und Erwin Piscator zusammen und war in den 1920er-Jahren die bedeutendste Mittlerin zwischen den Avantgarden in Berlin, Moskau und Riga. 1921 veröffentlichte Lācis das Manifest „Neue Richtungen in der Theaterkunst“, das mit der Feststellung beginnt: „Die Kunst ist kein Ziel für sich.“
Die Künstlerin und Theatermacherin Konstanze Schmitt und die Kultur- und Theaterwissenschaftlerin Mimmi Woisnitza arbeiten seit 2022 gemeinsam zu Asja Lācis. Ihr Anliegen ist die Zusammenführung künstlerischer und wissenschaftlicher Forschungsformate, um neue Denk- und Handlungsräume zu eröffnen. Die Kunst als Proberaum für neue Arbeits- und Beziehungsweisen, die Verantwortung für die Gesellschaft und deren Gestaltung übernimmt – diese Prämisse von Asja Lācis’ ist es, die Schmitt und Woisnitza in ihrer Auseinandersetzung mit der in Vergessenheit geratenen Revolutionärin in den Vordergrund stellen.