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Archivierte Veranstaltung
— Kann nicht mehr besucht werden —
Die Veranstaltung liegt in der Vergangenheit und kann nicht mehr besucht werden.
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  • Puppentheater + Gespräch
  • Künstlerdasein
  • Einar Schleef
  • Do., 26.05.2016, 20:00
–> Schaubude Berlin
Prenzlauer Berg

Gesichtsgespräch zu 'ver_SCHLIMM_bessern'

Inspiriert vom Leben und Schaffen des Allround-Künstlers Einar Schleef, entstand ein Abend über die Angst vor dem Scheitern. Nach der Vorstellung folgt ein Gesichtsgespräch – ein Gespräch mit Fokus auf das Thema Gesicht, welches in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kulturwissenschaft der HU Berlin veranstaltet wird.

Alles hat ein GESICHT: wir Menschen, Werbeplakate, Halloweenkürbisse, Salamischeiben, Roboter, Puppen, Figuren, Objekte... Mit Gesichtern lässt sich alles Mögliche tun: Anzeigen, wie es uns geht, Waschmaschinen verkaufen, Kriege rechtfertigen, um Mitleid flehen...Dieser merkwürdigen Tatsache, dass heute (fast?) alles und zu jedem Zweck »vergesichtlicht« werden kann, will das zweite Gesichtsgespräch in der SCHAUBUDE BERLIN nachgehen. Diskutiert werden soll das Spannungsfeld zwischen den ökonomisierten Gesichtern in den Sphären des Alltags und der Inszenierung von Gesichtern in künstlerischer Praxis.Dieses Spannungsfeld wirft viele Fragen auf: Wenn Werbung und Politik das Gesicht als ihr Medium in Beschlag genommen haben, tragen wir dann in unseren Gesichtern die Spuren dieser Besetzung? Ist vielleicht das nicht-menschliche Figurengesicht als unverbrauchtes viel eher dazu geeignet, Brücken zum Anderen und zur Welt zu stiften? Was genau geschieht eigentlich in dem Transfer zwischen Figuren- und Spielergesicht? Diese und weitere Fragen rund um die empathische, politische, ökonomische Wirkung von Gesichtern sollen anhand der Inszenierung »ver_SCHLIMM_bessern« gemeinsam mit den Retrofuturisten diskutiert werden.Moderation: Beate Absalon, Sebastian Köthe (Studierende des Instituts für Kulturwissenschaft der HU Berlin)

Die Tickets (9/14€) für die Vorstellung inkl. der kostenlosen Teilnahme am Publikumsgespräch können Sie direkt über Theaterscoutings reservieren! Schreiben Sie einfach (bis einen Tag vor der Vorstellung) eine Email mit der gewünschten Anzahl an Tickets an reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de
Natürlich sind auch spontane BesucherInnen herzlich willkommen, allerdings ohne Kartengarantie für die Vorstellung. 

Ablauf: 
20:00 Vorstellung

im Anschluss an die Vorstellung: Gespräch

Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da.

Karten per E-Mail: ticket(at)schaubude-berlin.de
wann:
  • Do., 26.05.2016, 20:00
wo: Schaubude Berlin, Greifswalder Str. 81-84 (Ecke Storkower Straße), Prenzlauer Berg, 10405 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort:

SCHAUBUDE BERLIN

Als senatsgeförderte Spielstätte für das Theater der Dinge hat sich die SCHAUBUDE BERLIN seit ihrer Gründung 1993 zu einer zentralen Plattform und einem Treffpunkt des Genres mit internationaler Wahrnehmung entwickelt. Der Spielplan vereint unterschiedliche ästhetische Handschriften des zeitgenössischen Puppen-, Figuren- und Objekttheaters und präsentiert neben denen der Berliner Theaterschaffenden nationale und internationale Gastspiele und kooperiert u. a. mit der HS für Schauspielkunst "Ernst Busch", Abt. Zeitgenössische Puppenspielkunst.

www.schaubude-berlin.de 

Über das Stück:

ver_SCHLIMM_bessern

ein konglomerat des scheiterns -
ein kaleidoskop der prokrastination -
ein potpourri der schlechten laune -
ein sammelsurium der erblasten -
ein wirrsal der zukunftsängste -
eine betrachtung über das (lebens)künstlerdasein -
HALLO und herzlich wilkommen zur heutigen....
...oh......hää? das licht ist aus...moment..
....die haben hier das licht ausgemacht...äh...hallo?
hier muss doch irgendwo ein......noch jemand da? hallo? ...
die können doch nicht so einfach!...dafür hab ich doch so lange...FRECHHEIT!

...bewaffnet mit ironie und viel humor wagen wir uns heute an die dunklen stellen des menschlichen denkens. und dort wo der selbstzweifel haust, da knipsen wir mal das licht an - denn grelles neonlicht hat doch schon seit jeher jegliches selbstmitleid zerstört! ein abend über die angst vor dem scheitern, über prokrastination und vermeintliche zukunftsängste.

Über die Mitwirkenden:

Die Retrofuturisten

Die Retrofuturisten sind eine freie Theater- und Puppencompany mit Sitz in Berlin, die sich 2011 während des Studiums an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ gefunden hat. Uns verbindet die Lust am Erfinden schräger Dystopien und die Suche nach ungewöhnlichen Erzählformen und Mitteln. Mal hightech, mal analog - immer retrofuturistisch! Unsere Arbeiten bilden eine Symbiose zwischen modernem Puppen- und Objekttheater, Schauspiel und eigens komponierter, auf das jeweilige Projekt abgestimmte Musik. Unser Team besteht aus Roscha A. Säidow (Konzeption, Text, Regie), Magdalena Roth (Konzeption, Spiel, Puppenbau) und Franziska Dittrich (Konzeption, Spiel). Als Gastkünstler bei "Cry Baby, Cry" beteiligt ist Kai Wido Meyer.

http://retrofuturisten.de