Tanz + Publikumsgespräch; Bäume und Menschen; Seelenverwandtschaft Abhängigkeit Zeit

Do. 28.07. 20:30->St. Elisabeth Kirche, Mitte

Kartographie zu 'Grow'

'Grow' thematisiert die Morphologie der Bäume in Bezug zum menschlichen Körper. Im Zusammenspiel der Tänzer:innen, Zweige und Äste wird deutlich, was sie für uns bedeuten. Das Austauschformat im Anschluss lädt zur Erkundung des Bühnenraums mit eigenen Gedanken.

1 Foto ©Lina Rohde.2 Suzanne Muller-Jaeschke, Freie Dramaturgin und Kulturmanagerin
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Die Zuschauenden haben nach der Aufführung die Möglichkeit, den Bühnenraum zu erkunden und diesen mit ihren auf Klebezetteln notierten Gedanken, Erinnerungen und Fragen zu vermessen. Es entsteht eine gemeinsame Kartographie der individuellen Aufführungserlebnisse. Im Anschluss findet ein Gespräch mit Tänzer:innen und Choreograph statt im Austausch mit dem Publikum über die eigenen Wahrnehmungserfahrungen.

Ticketpreise: 20.- / ermäßigt 15.-

Restkarten an der Abendkasse (öffnet 1h vor Veranstaltungsbeginn).

Freie Platzwahl!

Karten-Online: Karten online bestellen

wann: Do. 28.07. 20:30

wo: St. Elisabeth Kirche
Invalidenstraße 3 , Mitte , 10115 Berlin

Über den Veranstaltungsort

St. Elisabeth Kirche

St. Elisabeth ist ein Ort, an dem die Geschichte spürbar bleibt. Ein Freiraum für unterschiedlichste Künste und Künstler/-innen, den diese Kirche inmitten der Stadt offenbart: ein Ort der künstlerischen Entfaltung, der Improvisation, der Konzentration und des Dialogs von Kultur und Kirche.
Einen Schwerpunkt bilden Aufführungen Alter und Zeitgenössischer Musik und modernes Musik-/Sprech- und Tanztheater sowie Ausstellungen aktueller Kunst und vor allem auch experimentelle Projekte mit einer Kombination verschiedener Genre und Gestaltungsformen. Im Außenbereich lädt der ebenfalls denkmalgeschützte Kirchpark - ein grünes Kleinod in Berlin-Mitte - zum Verweilen ein.


https://elisabeth.berlin/de/kulturkalender   

Über das Stück

Grow

„Dreihundert Jahre wachsen, dreihundert zu gedeihen, dreihundert um zu sterben, neunhundert Jahre Zeit.“ - Robert Macfarlane „Die verlorenen Zaubersprüche, 2020

Während der Pandemie ging der Choreograph Maher Abdul Moaty wie so viele von uns oft spazieren und begann, sich mit Bäumen zu beschäftigen. Bäume sind Lebensspender. Sie stehen wie ein kraftvolles Bindeglied zwischen Himmel und Erde und Zeiten. Menschen haben eine ganz persönliche Beziehung zu Bäumen. In ihrer Nähe finden wir Trost und schöpfen neue Energie. 'Grow' setzt die Morphologie der Bäume in Beziehung zum menschlichen Körper und zur menschlichen Seele: ihre Wurzeln, unsere Beine - ihr Stamm, unser Leib - ihre Äste, unsere Arme - Ihre Rinde - unsere Haut. Im Zusammenspiel der Tänzer:innen, der Zweige und Äste erwachen Bäume auf der Bühne erneut zum Leben und die große Bedeutung, die sie für uns haben, wird spürbar.


Über die Mitwirkenden

shibak sharqi

Fenster zum Osten-shibak sharqi gGmbH ist ein in Berlin ansässiger, gemeinütziger Träger, Produzent und Veranstalter künstlerischer und pädagogischer Projekte von und mit geflüchteten Tänzer:innen und Choreograph:innen, die in Deutschland im Exil leben.  Seit 2017 hat  shibak sharqi gGmbH bereits zahlreiche Produktionen dieser Art, sowie Gastspiele und Aufführungen im In- und Ausland unterstützt oder allein getragen, unter anderem von und mit Harake Dance Company, Teatre BLAU e.V., COLLECTIF K-LI-P, Young Wolves crew, war&peace crew, Ranim Malat Dance, Holger Mertin, Begegnungschor Berlin e.V., InterCollectiveBerlin, Josephine Evrard und Jo Parkes, sowie seit 2020 die jährlich in den Uferstudios stattfindende Plattform "Platform 14" für Choreograph:innen am Beginn ihrer Karriere.

Maher Abdul Moaty - Tänzer und Choreograph aus Damaskus, verbindet unterschiedliche kulturelle Perspektiven in seinen Stücken. Als Tänzer:innen sind beteiligt: Mouafak Aldoabl - Tänzer aus Damaskus u. a. mit Sasha Waltz, Yoshiko Chuma u. Nir  de Volff, Abdullah Hatem - Street-Tänzer u.  Krumper aus Damaskus, Roosa Sofia Nirhamo - zeitgenössische Tänzerin aus Helsinki, Lina Rohde - Pantomimin u. Tänzerin aus Hamburg, Sarah Wünsch - Tänzerin, Musikerin und Psychologin. Für die Musik ist Ali al Masri zuständig - Break-Tänzer und DJ aus Damaskus, verwebt Orient und Okzident in seinen tracks.




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