Performance mit Live-Malerei + Künstler:innengespräch; Bärbel Boley Ostberliner Friedensbewegung

Sa. 01.10. 20:00->Schaubude Berlin, Prenzlauer Berg

Künstler:innengespräch zu '#friedenohnegrenzen'

Das Team um Kahmann & Scharpff begibt sich auf die Spuren von Oppositionellen und Aktivist:innen in der Friedensbewegung, die bis ins Heute führen und Fragen nach Legitimität und Sinn von Aufrüstung neu stellen – die im anschließenden Publikumsgespräch vertieft werden können.

1 Grafik © Hilka Dirks. Slogan der 89er Jahre2 Susann Tamoszus, Theaterpädagogin, Schaubude Berlin
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Die Performance mit Live-Malerei bietet auch im anschließenden Künstler:innengespräch eine vertiefende Annäherung an Bärbel Boley und die Ostberliner Friedensbewegung. Das Künstler:innenteam gibt Einblicke in den Inszenierungsprozess und lädt dazu ein gemeinsam mit dem Publikum die Inhalte aus der Performance mit aktuellen politischen Debatten zu verknüpfen. Moderation: Susann Tamoszus

Tickets

16,50 €, ermäßigt 11,50 €

Mehr Infos unter:
https://schaubude.berlin/de/spielplan 

Karten-Online: Karten online bestellen
Karten per E-Mail: ticket(at)schaubude-berlin.de

wann: Sa. 01.10. 20:00

wo: Schaubude Berlin
Greifswalder Str. 81-84 (Ecke Storkower Straße), Prenzlauer Berg, 10405 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Schaubude Berlin

In der Schaubude Berlin stehen Figuren und Objekte als Hauptdarsteller:innen auf der Bühne. In Gastspielen aus dem In- und Ausland, in Koproduktionen, Sonderreihen und Festivals zeigen wir die Welt aus Sicht der Dinge. Mit unserem wöchentlich wechselnden Kinder- und Abendprogramm laden wir dazu ein, die Bandbreite zeitgenössischen Figuren- und Objekttheaters zu entdecken. Die Grenzbereiche des Genres interessieren uns besonders. Deshalb stehen auf unserer Bühne nicht nur Puppenspieler:innen, sondern auch Künstler:innen aus den Bereichen Performance, Bildende Kunst, Tanz oder Musik.Die Schaubude Berlin wird seit 1993 vom Berliner Senat gefördert und gehört zur Kulturprojekte Berlin GmbH. 

Über das Stück

#friedenohnegrenzen

Die Angst vor einem Atomkrieg prägte das Leben in den frühen 80er Jahren auf beiden Seiten der Mauer. In Ost-Berlin sammelte die Malerin Bärbel Bohley Unterschriften gegen das neue Wehrdienstgesetz, das Frauen zum Dienst mit der Waffe verpflichten sollte. »Frauen für den Frieden« wurde in den Folgejahren ein wichtiger Player des Widerstands. Zahlreiche Aktionen und Verbindungen zu Oppositionellen und Aktivist*innen auch jenseits der Mauer begründeten ihren politischen Einfluss. Das Team um Kahmann & Scharpff begibt sich auf ihre Spuren, die bis ins Heute führen und Fragen nach Legitimität und Sinn von Aufrüstung neu stellen. 

 

 

Über die Mitwirkenden

Ute Kahmann und Heike Scharpff

Ute Kahmann studierte Kulturwissenschaft und Wirtschaft sowie Schauspiel in Berlin.
Puppenspiel erlernte sie bei Internationalen Dozenten in Berlin, Idstedt und Bochum. Sie erhält Regieaufträge für Theater und Tanz und bringt seit 1988 eigene Inszenierungen für Kinder und Erwachsene in enger Zusammenarbeit mit Künstler:innen aus der Bildenden Kunst und Musik auf die Bühne. Giulia Paolucci, geboren in Cesena /Italien ist eine interdisziplinäre Künstlerin, Szenografin und Kostümdesignerin. Sie lebt in Berlin. Heike Scharpff: Psychologiestudium. Ausbildung zur Theaterregisseurin an der Schule des 'Theater der Keller' Köln und am Staatstheater Darmstadt. Inszenierungen an vielen namhaften deuschsprachigen Bühnen. 

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