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Die Veranstaltung liegt in der Vergangenheit und kann nicht mehr besucht werden.
  • Publikumsgespräch
  • Tanz- und Gesangsspiel
  • zwischen Tragik und Komik
  • ethnomusikalischen Feldaufnahmen unter der Gewalt des europäischen Kolonialismus
  • Recherche
  • Mythos universeller Kunstdoktrinen
  • Sa., 24.02.2024, 18:00
–> Tanzfabrik Berlin
Wedding

Publikumsgespräch zu 'Hand in hand towards the collapse' & 'PARALLEL HANDS - Co-existence of Times and the Good Will to Listen'

Time to Meet! In einem Doppel-Showing geben die Live Works Fellows Liina Magnea und Mohamed-Ali Ltaief einen Einblick in ihre künstlerischen Arbeitsprozesse. Im Anschluss an das Doppel-Showing findet ein Gespräch mit den Künstler*innen statt.

    Die erste Performance des Abendes ist 'Swedish Rhapsody (hand in hand towards the collapse)' (AT). Eine Fantasterei in Extremen, ein Tanz- und Gesangsspiel, das sich zwischen Tragik und Komik, Leichtigkeit und Schwere nah an den menschgemachten Katastrophen unserer Zeit bewegt. Die zweite Performance des Doppel-Showings ist das Forschungs-Performance-Projekt 'Parallel Hands'. Das Projekt untersucht das Erbe nordafrikanischer Klangarchive in den Sammlungen des Berliner Phonogramm-Archivs und in denen des Ethnologischen Museums Berlin. Im Anschluss findet ein Gespräch mit den Künstler*innen statt.

    Uferstudio 1

    Eintritt frei

    Karten-Telefon: 030/200 592 70
    wann:
    • Sa., 24.02.2024, 18:00
    wo: Tanzfabrik Berlin, Uferstraße 23, Wedding, 13357 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

    Über den Veranstaltungort

    Tanzfabrik Berlin (Wedding)

    Seit über 40 Jahren arbeiten Künstler*innen und Theoretiker*innen aus den Bereichen Tanz, Choreografie, Performancekunst, Komposition und Musik, Produktion und Forschung sowie artistic research in der Tanzfabrik Berlin zu Themen und Fragestellungen des zeitgenössischen Tanzes. Als Produktions- und Aufführungsort genießt die Tanzfabrik Berlin internationale Anerkennung in der Tanz- und Performanceszene. In den Studios wird kontinuierlich produziert, geprobt, aufgeführt, diskursiv gearbeitet, künstlerisch geforscht und entwickelt, die Vermittlung zur Öffentlichkeit gepflegt und eine Tanzschule geführt. Als unabhängige und eigenständige Institution kuratiert und organisiert die Tanzfabrik ihre vielfältigen Aktivitäten, u.a. finden jährliche Programmreihen sowie die seit 2000 von der Tanzfabrik Berlin veranstaltete Biennale Tanznacht Berlin mit wechselnden Kurator*innen statt. Die Tanzfabrik Berlin widmet sich den forschenden künstlerischen Ansätzen und versteht sich als Ort des Experiments - neugierig, offen, provokativ. Sie ist Ort für die zeitgenössischen Künstler*innen in Berlin und darüber hinaus.

    Über das Stück

    Hand in hand towards the collapse & PARALLEL HANDS - Co-existence of Times and the Good Will to Listen

    Hand in hand towards the collapse

    Surreal mutet das Weltuntergangs-Szenario an, das Liina Magnea ihrer künstlerischen Recherche zugrunde legt: Eine Fantasterei in Extremen, ein Tanz- und Gesangsspiel, das sich zwischen Tragik und Komik, Leichtigkeit und Schwere nah an den menschgemachten Katastrophen unserer Zeit bewegt.

    PARALLEL HANDS - Co-existence of Times and the Good Will to Listen

    Das Projekt setzt sich kritisch mit dem Begriff der Aufzeichnung und des Archivs auseinander und wirft Fragen zu ethnomusikalischen Feldaufnahmen unter der Gewalt des europäischen Kolonialismus, zu den Grenzen der Übersetzung und dem anhaltenden Mythos universeller Kunstdoktrinen auf: Wie kann akustisches Wissen Widerstand leisten und Gegenerzählungen erfinden?

    Über die Mitwirkenden

    Liina Magnea & Mohamed-Ali Ltaief

    Liina Magnea

    Liina Magnea hat Kunst und Choreografie studiert und ihre Arbeiten wurden unter anderem an der Volksbühne, dem Zodiak Helsinki, dem KW Center for Contemporary Art und den Sophiensaelen gezeigt. Außerdem arbeitet sie als Performerin und Musikerin für andere Künstler*innen, gibt Gesangscoachings und unterstützt Menschen, die unter Suchterkrankungen leiden.

    Mohamed-Ali Ltaief

    Mohamed-Ali Ltaief (er/sein) ist ein Künstler und Autor. Seine Praxis basiert auf interdisziplinären und postkolonialen Perspektiven an der Schnittstelle von Theater, Performance, Sound und bildender Kunst sowie auf Essays und Belletristik.