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  • Fr., 23.02.2024, 20:30
–> Tanzfabrik Berlin
Wedding

Publikumsgespräch zu 'Take me somewhere nice - Party without end, without meaning and without purpose'

Für die Hochsaison nahmen sich Christina Ciupke & Darko Dragičević ein weiteres Denkmal fragwürdiger Reisekultur vor und buchten ein All-Inclusive-Paket für Mallorca: 24h Frühstücksbuffet, Flaterate-Saufen und feiern die ganze Nacht. Doch was den Massengeschmack befriedigt, bleibt nicht ohne Folgen. «Take me somewhere nice - Party without end, without meaning and without purpose» greift diese Schräglage auf.

  • 1Ihre Recherche zu Massentourismus führte Christina und Darko an Reiseziele, die Geschichte schrieben.

Wenn du dem Gedränge der Welt entfliehen willst; wenn du dich versichern willst, dass es auf der Erde einen Frühling und blühende Bäume gibt; wenn du dich den Sternen nähern willst, gehe hin, zur Insel der Ruhe. Ihre Recherche zu Massentourismus führte Christina und Darko an Reiseziele, die Geschichte schrieben. Ausgerüstet mit Touristenhüten und Flip-Flops machten sie sich auf nach Prora auf Rügen genauso wie nach Paris, schoben sich durch die überfüllten Räume von Schloss Neuschwanstein und suchten das Outdoorfeeling im brandenburgischen Tropical Islands. Dabei erfuhren sie aus erster Hand, wie einige dieser angesagtesten, monumentalen Reise-Orte heute funktionieren. Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch mit Künstler*innen statt.

Uferstudio 14

Dauer: ca. 90 Minuten

Pay what you can (10€/15€/20€/25€)

Karten-Telefon: 030/200 592 70
Karten-Online: Karten online bestellen
wann:
  • Fr., 23.02.2024, 20:30
wo: Tanzfabrik Berlin, Uferstraße 23, Wedding, 13357 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Tanzfabrik Berlin (Wedding)

Seit über 40 Jahren arbeiten Künstler*innen und Theoretiker*innen aus den Bereichen Tanz, Choreografie, Performancekunst, Komposition und Musik, Produktion und Forschung sowie artistic research in der Tanzfabrik Berlin zu Themen und Fragestellungen des zeitgenössischen Tanzes. Als Produktions- und Aufführungsort genießt die Tanzfabrik Berlin internationale Anerkennung in der Tanz- und Performanceszene. In den Studios wird kontinuierlich produziert, geprobt, aufgeführt, diskursiv gearbeitet, künstlerisch geforscht und entwickelt, die Vermittlung zur Öffentlichkeit gepflegt und eine Tanzschule geführt. Als unabhängige und eigenständige Institution kuratiert und organisiert die Tanzfabrik ihre vielfältigen Aktivitäten, u.a. finden jährliche Programmreihen sowie die seit 2000 von der Tanzfabrik Berlin veranstaltete Biennale Tanznacht Berlin mit wechselnden Kurator*innen statt. Die Tanzfabrik Berlin widmet sich den forschenden künstlerischen Ansätzen und versteht sich als Ort des Experiments - neugierig, offen, provokativ. Sie ist Ort für die zeitgenössischen Künstler*innen in Berlin und darüber hinaus.

Über das Stück

Take me somewhere nice - Party without end, without meaning and without purpose

Ihre Recherche zu Massentourismus führte Christina und Darko an Reiseziele, die Geschichte schrieben. Ausgerüstet mit Touristenhüten und Flip-Flops machten sie sich auf nach Prora auf Rügen genauso wie nach Paris, schoben sich durch die überfüllten Räume von Schloss Neuschwanstein und suchten das Outdoorfeeling im brandenburgischen Tropical Islands. 
Dabei erfuhren sie aus erster Hand, wie einige dieser angesagtesten, monumentalen Reise-Orte heute funktionieren.

Seit 2018 entwickeln Christina Ciupke und Darko Dragičević kontinuierlich spezifische kollaborative Projekte wie «Take me somewhere nice», «Silent Trio», «Lie & Theft as Practice» und «Failure as Practice». Die Künstler*innen kombinieren ihre Praktiken in den Bereichen Choreografie, Tanz, Performance, bildende Kunst und Film auf komplementäre Weise. Die Spektren ihrer individuellen Fähigkeiten im Denken, in der Kontextualisierung und in der Bewegungspraxis verschmelzen zu neuen performativen Formaten.   

Über die Mitwirkneden

Christina Ciupke & Darko Dragičević

Christina Ciupke
Christina Ciupke lebt als Choreografin und Performerin in Berlin. Ihre Projekte entwickelt sie in medienübergreifenden Kollaborationen. Innerhalb dessen entstehen spezifische Räume und Situationen, in denen Nähe und Distanz, Intimität, Zeitgefühl und das Zusammensein von Zuschauer*in und Performer*in ständig neu verhandelt werden. Seit 2020 entwickelt sie das Projekt «Silent Trio» mit dem bildenden Künstler und Performer Darko Dragičević.   www.christinaciupke.com
Darko Dragičević
Darko Dragičević (1979, Belgrad) lebt und arbeitet als bildender Künstler, Performer und Filmemacher in Berlin. In seiner künstlerischen Praxis erforscht er medienübergreifend die Schnittstellen zwischen bildender Kunst, Choreografie, Video, Film und Performance. Seit 2017 arbeitet er mit dem Goethe-Institut Belgrad als künstlerischer Leiter an den Projekten «Failure as Practice»,«Lie & Theft as Practice», «Inequality as Practice». Als Dozent unterrichtet er u.a. an der Stockholm University of the Arts, der Freien Universität Berlin, der Folkwang Universität Essen der Künste und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. darkodragicevic.com