Tanz + Gespräch Identität/ Conditio Humana

So. 28.06.2015   20:30->DOCK 11 EDEN*****, Pankow

Gesprächsrunde im Anschluss an 'Nach dem Ende kommt noch was'

Für ihre neue Performance konfrontiert die Choreografin Hyoung-Min Kim ihre eigene Identität mit jener der Tänzerin Anna-Luise Recke. Wie kann eine Identität umfassend dargestellt werden? Diese Frage stellt nicht nur die Performance, sondern steht auch im Mittelpunkt der sich anschließenden Diskussion mit dem Publikum.

1 Eine Persönlichkeit hat viele Seiten. Je nach Kontext, Umfeld und Stimmung tritt ein bestimmter Aspekt in den Vordergrund: Ehefrau, Tänzerin, Verhandlungspartnerin in geschäftlichen Angelegenheiten oder einfühlsame Freundin.2 Suzanne Jaeschke, Geschäftsführerin, Dramaturgische Gesellschaft
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Hyoung-Min Kim öffnet das Archiv ihres Körpers, hinterfragt ihre Erfahrungen und wagt schließlich, sich selbst in die Augen zu blicken, egal wie schmerzhaft dies ist. Für diese Performance konfrontiert sie ihre Identität mit jener der Tänzerin Anna-Luise Recke. Wie kann die Identität einer Person umfassend dargestellt werden? Und wie lassen sich die eigenen Erfahrungen, die das ‚Ich‘ geformt haben, von einer anderen Person aufnehmen und verkörpern? Hyoung-Min Kim stellt und teilt diese Fragen: offen, gewohnt körperlich, stark und poetisch. Und spricht gern nach der Vorstellung weiter mit dem Publikum darüber.

Die Tickets (8/14€) für die Vorstellung inkl. der kostenlosen Teilnahme am Publikumsgespräch können Sie auch direkt über Theaterscoutings reservieren! Schreiben Sie einfach (bis einen Tag vor der Vorstellung) eine Email mit der gewünschten Anzahl an Tickets an reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de.
Natürlich sind auch spontane BesucherInnen herzlich willkommen, allerdings ohne Kartengarantie für die Vorstellung. 

Ablauf:
20:30 Vorstellung 
im Anschluss an die Vorstellung: Gesprächsrunde 
Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da. 

Karten-Telefon: 030/ 35 12 03 12
Karten per E-Mail: ticket(at)dock11-berlin.de

wann: So. 28.06.2015   20:30

wo: DOCK 11 EDEN*****
Breite Strasse 43 , Pankow, 13187 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort:

Dock 11

DOCK 11 EDEN***** ist Teil der vielfältigen und internationalen Tanzszene und verbindet räumlich und strukturell in der Regel voneinander getrennte Bereiche unter einem Dach:Produktion, Pädagogik und Präsentation. Diese Verbindung führt bei Künstlern, Schülern, Dozenten, Publikum und Besuchern zu vielfältigen Perspektivwechseln, Überschneidungen, Synergien, gegenseitigem Interesse sowie Verständnis. Der Schwerpunkt Tanz, ergänzt durch Theater, Performance, Literatur, Musik, Bildender Kunst, Film, Clubart ist interdisziplinär verwoben. Das langjährig erfolgreiche und qualitativ hochwertige Bühnenprogramm im DOCK 11 wechselt in der Regel wöchentlich. 

www.dock11-berlin.de 

Über das Projekt:

Nach dem Ende kommt noch was

In ihrer neuen Performance nimmt die Berliner Choreografin Hyoung-Min Kim die Möglichkeit in den Blick, die eigene Identität ungeteilt darzustellen. Dazu wird die Tänzerin Anna-Luise Recke in der Solo-Performance zum Spiegel für Kims Erfahrungswelt. Gewohnt physisch und in kraftvollen Bildern entwirft Kim Strategien der künstlerischen Selbsterkundung und definiert das Verhältnis von Identität und Sicherheit als unumstößlichen Ausdruck einer Conditio Humana im DOCK 11.

Über die Choreografin:

Hyoung-Min Kim

HYOUNG-MIN KIM, geb. 1980 in Seoul, Korea, studierte 1998-2002 Tanz an der Korea National University of Arts, School of Dance, und war 2002-2003 Gaststudentin am EDDC (NL). Sie tanzte u.a. mit Thomas Ostermeier ,Constanza Macras/ Dorky Park und Toula Limnaios, Berlin. Seit 2002 choreographiert sie eigene Stücke. Zusammen mit Tommi Zeuggin choreographierte sie 2010 im Dock 11 die Arbeit „Guest“, 2011 in den Uferstudio die Arbeit „Ghost“, „DUST(2012)” „Everything Else(2013)” und „The story of those who left (2014)”in RTO Seoul. Ihre Solochoreographie „Gelbe Landschaften(2014)“ zeigte sie in Dresden projekttheater, in Leipzig Lofft-das Theater und in Seoul Art Center. Sie wurde, 2014, für ihre Arbeit mit dem “Best Choreography of 2014” in Korea ausgezeichnet. Seit 2010 beschäftigt sie sich umfassend mit den Menschenrechten. Somit sind häufig Themen wie Flüchlingsströme , Migrationserfahrungen, menschliche Bedürfnisse nach kultureller Zugehörigkeit, gegenstand ihrer Arbeiten. 

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