Solotanzperformance + Publikumsgespräch Mutterschaft Weiblichkeit Körperbilder

Fr. 18.09.2020   20:00->ACUD Theater, Mitte

Publikumsgespräch zu 'Ins Weite (Far Out)'

Die Solotanzperformance untersucht ihr Repertoire an Weiblichkeit, Rollenklischees und eigentlicher Körperlichkeit. Lustvoll erprobt, verwirft und skizziert sie verschiedene Körperbilder.

1 Foto: @Ekaterina Mostovaia2 Beatrix Joyce, Dance Artist, Dance Writer
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'Ins Weite (Far Out)' thematisiert Mutterschaft und damit zusammenhängenden Erwartungen und Verantwortungen, Weiblichkeit und Rollenbilder. Diese Gedanken, die aus dem eigenen Mutter sein und Mutter werden enstanden sind, werden im Tanz in verschiedenen Körperbildern und unterschiedlicher Körperlichkeit sichtbar gemacht. Im anschließenden Publikumsgespräch können diese Überlegungen zur Mutterschaft und seinen Repräsentationen und körperlichen Recherchen be- und hinterfragt, diskutiert und ausgetauscht werden.

Die Tickets (10/15,00€) für die Vorstellung inkl. der kostenlosen Teilnahme an Nachgesprächen können Sie direkt über Theaterscoutings reservieren! Schreiben Sie einfach (bis einen Tag vor der Vorstellung) eine Email mit der gewünschten Anzahl an Tickets an reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de oder reservieren direkt über https://www.acud-theater.de/reservierung.php?Event=123189.


Ablauf 
20:00 Vorstellung (ca. 60 Minuten)
Im Anschluss an die Vorstellung: Gespräch

Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da.

Karten-Telefon: 030/ 44 35 94 97
Karten-Online: Karten online bestellen
Karten per E-Mail: theater(at)acud.de

wann: Fr. 18.09.2020   20:00

wo: ACUD Theater
Veteranenstr.21, Mitte, 10119 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltugnsort

ACUD Theater

Das ACUD Theater in Berlin-Mitte ist seit 1990 ein Ort für junges, innovatives und vielfältiges Theater, das den Brückenschlag zwischen Schauspiel, Tanz, Performing Art, Clownerie und Figurentheater erprobt. Es unterstützt als freie Bühne national und international die Theaterarbeit junger Gruppen und Solokünstler*innen. Das ACUD Theater organisiert Festivals, initiiert multikulturelle Begegnungen zu politischen Themen und ermöglicht experimentelle Gratwanderungen. Auf der Bühne mit 70 Plätzen finden jährlich ca. 120 Vorstellungen satt, davon zu 90% Neuinszenierungen, Erstaufführungen oder Uraufführungen. Es gibt außerdem Autorenlesungen in Originalsprache und politische Diskussionsforen, Workshops und Theatersport Veranstaltungen.

www.acud-theater.de 

Über die Solotanzperformance

Ins Weite/ Far Out

Jede große Veränderung im Leben stellt uns neu vor die Herausforderung, uns im Unbekannten zurechtzufinden. Es sind die Umbrüche, in denen vieles aufhört, anderes möglich wird, und einiges neu gelernt werden muss - Phasen, die Mut verlangen. Am Anfang der Recherche zu diesem Stück stand der Umbruch vom Nicht-Muttersein zum Muttersein. In diesem Moment schien es für die Choreographin, die 2014 Mutter wurde, als ob sie versehentlich in einen Zug gestiegen wäre, obwohl sie eigentlich zu Fuß gehen wollte. Während der Zug mehr und mehr beschleunigte, sah sie neben den Gleisen den Weg, den sie eigentlich gehen wollte und der sich nun immer weiter von der Fahrtrichtung des Zuges entfernte, bis sie ihn aus dem Blick verlor, gerade als weiter draußen unbekannte Landschaften erkennbar wurden. Teil des Umbruchs im Prozess des Mutterwerdens, waren die eigenen und fremden Erwartungen daran, was eine Frau als Mutter ist oder sein kann… heilig, weiblich, liebend und pflegend, monogam, treu, aufopferungsvoll.
Viele weibliche Rollenbilder haben sich in den letzten Jahren verändert. Für eine Frau, die Mutter ist, scheinen sie jedoch festgeschrieben.


Über die Choreographin & Tänzerin

Claudia Garbe

Claudia Garbe wurde in Dresden geboren und arbeitet als Choreographin, Performerin und Tanzpädagogin in Berlin und anderen Orten. Für Residenzen und Aufführungen wurde sie mit ihren Arbeiten nach Sydney, Ahrenshoop, Tschelabinsk und Ekaterinenburg, Hamburg, Dresden und Chemnitz eingeladen. 2012 erhielt sie die Einstiegsförderung des Berliner Senats und 2013 ein DanceWeb Stipendium für Impulstanz in Wien. Sie studierte in Hildesheim und Wologda Kulturwissenschaft und ästhetische Praxis und in Berlin Choreografie (MA). Sie ist Mitgründerin des Künstler*innenkollektivs possible.movement.

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