Öffentliche Probe + Feedback gesellschaftliche Norm Kleinstadt Freiheit Rache

Fr. 12.01. 19:00->Theaterhaus Berlin Mitte , Mitte

#rehearsalmoments zu 'Wir bleiben nicht, was wir sind' (öffentliche Probe)

In ihrem literarisch orientierten Theater untersucht die freie Theatergruppe Intergogue gesellschaftliche Normen von 1843 und 2017. Im Anschluss an die öffentliche Probe lädt Aurora Kellermann das Publikum und die Theatermacher*innen zu einer Feedbackrunde ein.

1 (Doppelprojekt Maria Magdalene / Mirandolina (Hebbel, Goldoni)2 Aurora Kellermann, Dramaturgin, Performerin, Spielstättenleiterin
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Die Feedback-Reihe #rehearsalmoments von Aurora Kellermann (Proberaumplattform Berlin) ermöglicht dem Publikum schon „vor der Premiere“, einen tiefen Einblick in die Entstehung einer künstlerischen Arbeit zu bekommen. Das Format lädt einerseits die Zuschauer*innen zum analytischen Beobachten, Wahrnehmen und Kommunizieren ein. Andererseits unterstützt es die Künstler*innen in ihrem kreativen Schaffensprozess, indem es ihnen einen Zugang zu einer Außensicht öffnet.

Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Voranmeldung unter reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de 

Ablauf:
19:00 Vorstellung
im Anschluss an die Vorstellung: Feedbackformat #rehearsalmoments

Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da.

Karten-Telefon: 030 280 419 66

wann: Fr. 12.01. 19:00

wo: Theaterhaus Berlin Mitte
Wallstraße 32 , (Haus C), Mitte, 10179 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Theaterhaus Berlin Mitte

Das Theaterhaus Berlin Mitte ist zentraler Produktionsstandort und Kommunikationsplattform für freie darstellende Künste in Berlin. Mit preisgünstigen Proberäumen in einer angenehmen Arbeitsatmosphäre an einem zentralen, gut erreichbaren Standort, schafft das Theaterhaus eine wichtige Voraussetzung für die Arbeit freiberuflicher Künstler. Pro Jahr erarbeiten in der Wallstrasse ca. 5000 - 6000 Künstler an rund 345 Tagen im Jahr insgesamt rund 320 Neuproduktionen und Wiederaufnahmen. Die Mitarbeiter des Theaterhauses fördern durch Dokumentation, Beratungen und technische Unterstützung die Professionalisierung und Vernetzung der Künstler.

www.theaterhaus-berlin.com

Über das Stück

Wir bleiben nicht, was wir sind

Deutschland 1843. Ein angehender Verwaltungsangestellter erpresst von seiner Verlobten eine Liebesnacht und verlässt sie dann. Allein gelassen mit ihrer Schwangerschaft wählt sie den einzigen Ausweg, der ihr möglich scheint, den Freitod. Was gesellschaftliche Norm ist, bestimmt die Kleinstadt, in der das Mädchen und ihre Familie leben – nur: Die Kleinstadt sind sie!
Deutschland 2017. Scheinbare freie Menschen einer scheinbar freien Theatertruppe – als Zeitgenossen vertraut mit dem Ausweichen in virtuelle Welten – stellen ihrer Protagonistin eine Parallelwelt bereit, in der die engstirnigen Geister aller Kleinstädte dieser Welt als lebenshungrige Monster erscheinen, an denen sie sich rächt. - Theater, unser Theater auch, ist Parallelwelt: Unterhaltsam, vergnüglich, ergreifend, abartig, versöhnend. - Nach exakt 103 Minuten aber ist Schluss! - Punkt.

Über die Künstler*innen

INTERGOGUE

INTERGOGUE sind ein Zusammenschluss von Darstellerinnen und Darstellern der freien Szene, die in Eigenregie die Aufführung von eigenen und manchmal Stücken der dramatischen Literatur erarbeiten. Literarisch orientiertes Theater mit präzisen Spielvorgängen wird unterbrochen für assoziative, intertemporäre und traumartige Sequenzen, mit dem Ziel zurückgestelltes soziales und historisches Wissen kollektiv bewusst zu machen.

https://intergogue.de
 

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