Tanz + Nachgespräch Tanzgeschichte Tanz in der DDR Kulturelle Prozesse der (Un-)Sichtbarkeit

Sa. 09.11. 19:00->Sophiensæle, Mitte

Tischgesellschaft zu 'Saša Asentić + Collaborators: Tanz in der DDR: Was bleibt?'

"Tanz in der DDR: Was bleibt?" ist eine Entdeckungsreise durch die Tanzlandschaft der DDR. In der anschließenden Tischgesellschaft sprechen Jens Giersdorf und die an der Produktion beteiligten zahlreichen Künstler*innen aus Tanz, Musik und bildender Kunst gemeinsam mit dem Publikum über die Entstehung des Stücks und seine Hintergründe.

1 Foto © Willehad Grafenhorst
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Die Publikumsgespräche in den Sophiensælen setzen die 100jährige Tradition des Hauses als Begegnungsort fort: Hier treffen sich Künstler*innen und Publikum, um gemeinsam zu diskutieren. An der langen Foyertafel mit Wein und Salzgebäck ist Zeit für Fragen und Antworten, Austausch und Kennenlernen, Diskussionen und Herleitungen, Beobachtungen und Ausblicke.

Die Tickets für die Vorstellungen (15/10€) sind online und an der Theaterkasse erhältlich.

Ablauf: 19:00 Aufführung


Im Anschluss an die Vorstellung: Tischgesellschaft

Karten-Telefon: 030/ 28 35 26 6
Karten-Online: Karten online bestellen

wann: Sa. 09.11. 19:00

wo: Sophiensæle
Sophienstraße 18, Mitte, 10178 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort:

Sophiensæle

Die Sophiensæle sind einer der wichtigsten Produktions- und Spielorte für freies Theater im deutschsprachigen Raum. Künstler_innen aus der Berliner sowie aus der nationalen und internationalen Szene werden aufgrund ihrer künstlerischen Konzepte, Fragestellungen und Arbeitsansätze eingeladen, ihre Arbeiten hier zu produzieren und zu präsentieren. Theater, Tanz, Performance, Musik, Bildende Kunst und diskursive Formate ergänzen sich gleichberechtigt im Programm und treten in einen produktiven Dialog. 

Über die Tanzperformance

Tanz in der DDR: Was bleibt?

Eine Entdeckungsreise durch die Tanzlandschaft der DDR: Wenn Gesellschaften sich wandeln – was bleibt kulturell sichtbar und was wird aus dem Blickfeld gerückt? Gemeinsam mit internationalen Künstler_innen aus post-sozialistischen Übergangsgesellschaften deckt Asentić choreografische Konzepte auf und fragt nach ihrem Recht auf Zeitgenossenschaft. Hat das Ungleichgewicht kultureller Wertschätzung nach der Wende die ostdeutsche Tanzszene verschlungen – oder sind ihre Einflüsse ins Exil gegangen? 

Über die Choreographin

Saša Asentić

Saša Asentić ist Choreograph und Performance-Macher. Seit 2007 werden seine Arbeiten deutschlandweit und international präsentiert. Asentić ist daran interessiert, die Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft zu erforschen und in der sozialen Choreografie zu analysieren. Er arbeitet in den Bereichen zeitgenössischer Tanz, Performance und Disability Arts. Nachdem er Opfer von rechtsextremer Straßengewalt geworden war und sich grundsätzlich nicht mit der Korruption im öffentlichen Sektor in Serbien einverstanden erklärte, zog er 2011 nach Deutschland. Er arbeitet ständig an der Verlängerung seiner Aufenthaltserlaubnis in Deutschland.

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