Tanz + Nachgespräch + Festival intersektionaler Feminismus

Sa. 30.11.2019   19:30->Sophiensæle, Mitte

Tischgesellschaft zu 'SWEAT' + 'Die große M.I.N.T-Show'

Im Rahmen des Festivals 'Freischwimmer*innen. The Future is F*e*m*a*l*e*' werden zwei intersektional-feministische Performances gezeigt. Das anschließende moderierte Publikumsgespräch bietet Raum für Fragen und Austausch mit den Künstler*innen.

1 © Marie Weich
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Die Publikumsgespräche in den Sophiensælen setzen die 100jährige Tradition des Hauses als Begegnungsort fort: Hier treffen sich Künstler*innen und Publikum, um gemeinsam zu diskutieren. An der langen Foyertafel mit Wein und Salzgebäck ist Zeit für Fragen und Antworten, Austausch und Kennenlernen, Diskussionen und Herleitungen, Beobachtungen und Ausblicke. Die Moderation übernimmt Elche Haschemi.

Kombitickets für beide Vorstellungen kosten 23 € bzw. 15 € (ermäßigt) und sind online oder an der Theaterkasse erhältlich.

Ablauf:
 

19:30 Vorstellung

Im Anschluss: Tischgesellschaft 

Karten-Telefon: 030/ 28 35 26 6

wann: Sa. 30.11.2019   19:30

wo: Sophiensæle
Sophienstraße 18, Mitte, 10178 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Sophiensæle

Die Sophiensæle sind einer der wichtigsten Produktions- und Spielorte für freies Theater im deutschsprachigen Raum. Künstler_innen aus der Berliner sowie aus der nationalen und internationalen Szene werden aufgrund ihrer künstlerischen Konzepte, Fragestellungen und Arbeitsansätze eingeladen, ihre Arbeiten hier zu produzieren und zu präsentieren. Theater, Tanz, Performance, Musik, Bildende Kunst und diskursive Formate ergänzen sich gleichberechtigt im Programm und treten in einen produktiven Dialog.  

Über die Performance

SWEAT & Die große M.I.N.T-Show

"SWEAT": Jubelnd und schwitzend entwickeln die Performerx einen intersektional-feministischen Zwölfkampf aus Übungen, in denen sie sich als Champions fühlen: Es gibt Tanz und Empathie, Solidarität und Komplimente, dazwischen wird geatmet und den Heldx Tribut gezollt, denen wir Wissen über solidarisches Miteinander zu verdanken haben. Mit Preisverleihungen, Videoübertragungen und emotionsgeladenem Soundtrack nimmt das unterhaltsame Sportevent ganz ohne Konkurrenzdruck seinen Lauf und wirft dabei auch einen machtkritischen Blick auf die Siegestreppchen und für wen dort Plätze frei sind: An wen richtet sich eigentlich ein Festival mit dem Titel The Future is Female*? Eine bewegende Performance in 12 Akten, die ordentlich ins Schwitzen bringt.

"Die große M.I.N.T-Show": In einem performativen Labor, das Comedy-, Talk- und Game-Show zugleich ist, stellen sich hannsjana den Ausgrenzungsmechanismen wissenschaftlicher Disziplinen. Warum studieren vergleichbar wenige Frauen Informatik? Welche stereotypen und sexistischen Auffassungen liegt der Formulierung ‚weiche’ und ‚harte’ Fächer zugrunde? Die Performerinnen berechnen den Ablauf des Abends mit einer Kurvendiskussion, unternehmen einen Ausflug ins Darknet und lassen Regenwurm und Amöbe über biologische Besonderheiten diskutieren. In einem Wissenschaftsspektakel der Ermächtigung und des Austauschs bringt Die große M.I.N-T.-Show Schwellenängste zum Schmelzen und Expert_innenwissen zurück auf den Boden der Tatsachen.

Über die Mitwirkenden

Riebensahm/Ahmad Haschemi/Hourmazdi/Christians/Schwenk und hannsjana

"SWEAT": Riebensahm/Ahmad Haschemi/Hourmazdi/Christians/Schwenk arbeitet akademisch und szenisch mit dekolonialen und postkolonialen Theorien und Strategien. Golschan Ahmad Haschemi ist Kulturwissenschaftlerin, Referentin für rassismus- und antisemitismuskritische Bildung und freischaffende Künstlerin in verschiedenen Kollektiven. Banafshe Hourmazdi ist Performerin im Theater und Leben und Schauspielerin in Film und Fernsehen. Marja Christians bewegt sich machtkritisch auf und hinter der Bühne, unter anderem mit: Isabel Schwenk, die freischaffend als Performerin und Theaterpädagogin arbeitet."

Die große M.I.N.T-Show": Als Künstlerinnenkollektiv hannsjana erarbeiten Laura Besch, Alice Escher, Jule Gorke, Lotte Schüßler, Katharina Siemann und Marie Weich seit 2011 gemeinsam Performances und Audiowalks. In ihren Arbeiten brechen sie mit bestehenden Vorannahmen und nehmen sich humorvoll, poetisch, musikalisch und wissenschaftlich der Auseinandersetzung mit Orten und Themen an, um sie sich selbst und anderen erfahrbar und erklärbar zu machen. Sie waren u.a. zu sehen im Nationaltheater Mannheim, auf dem Kunstfest Weimar, bei Theater Thikwa und im Museum für Kommunikation Berlin. 

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